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Der Strand-Tulmur (2)
An den Mündungen der Barrancos sowie an Küstenhöhlen von zerschlissenen Klippen kommen die Tulmure zum Vorschein. Ihre langen Körper ziehen sie am Strand mit einiger Mühe voran, aber im Wasser sind sie flinke und beeindruckend schnelle Schwimmer. Starke Sonneneinstrahlung trocknet ihre Haut schnell aus, und bei der meist trockenen Witterung und brennender Hitze zeigen sich die Strand-Tulmure kaum. In seltenen Fällen findet man am Strand die verdorrten Überreste eines Exemplars. Die dünne, schwarze Haut bedeckt dann die schmalen Rippen, und die dürren Arme stecken wie ein altes Gerüst im Sand.
Über seine gummiartige Haut kann der Tulmur große Mengen von Wasser aufnehmen und in seinem Gewebe speichern. Salz- und Süßwasser verträgt er dabei gleichermaßen und ist in der Lage, über spezielle Drüsen den Salzgehalt des getragenen Wassers zu ändern. Die Wasservorräte nimmt er entweder mit in die Höhlensysteme, um kleine Becken für die Aufzucht seiner Jungtiere anzulegen, oder er trägt zum teilweise oberirdischen Tümpel- und Grabensystem Pyarjal bei, welches die Erschließung neuer Lebensräume zum Ziel hat.
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